KlangBasel – ein Musikfestival für Basel

Basel ist eine Musikstadt mit langer Tradition. Diese vorhandene musikalische Kraft und Vielfalt möchte KlangBasel bündeln und alle zwei Jahre an einem Wochenende dem Basler Publikum präsentieren. Ein Fest der Musik zu feiern und das grosse musikalische Potential der Stadt einem breiten Publikum zugänglich zu machen, ist erklärtes Ziel des Festivals.

 

KlangBasel ist ein gemeinsames Festival verschiedener Institutionen und MusikerInnen aus Basel – jede/r trägt einen Teil dazu bei.

 

Das daraus entstehende Netzwerkfestival bietet allen professionellen oder auch qualitativ hochwertigen semiprofessionellen Basler Musikschaffenden, egal welcher Sparte sie angehören, einen Raum, in dem sie sich und ihre Ideen präsentieren können. Bewusst werden keine internationalen Stars eingeladen. KlangBasel ist überzeugt, dass wir die Stars vor Ort haben und diese sollen gehört werden.

 

Die lokalen Player werden dazu angeregt, ungewöhnliche, auch genreübergreifende Kooperationen einzugehen, Neues zu wagen und ihr Können während des Festivals einem vielseitigen Publikum zu präsentieren.

 

An 3 Tagen finden etwa 100 Konzerte statt. Dabei sind mehrere Hundert MusikerInnen involviert. Die Musikstile reichen von klassischer Orchestermusik über Jazz und Alte Musik bis zu Populärmusik wie Pop, Rock und Hiphop oder Kombinationen der Genres. Es gibt weder eine Altersbegrenzung, noch eine Einschränkung bezüglich Nationalität, sofern das musikalische Schaffen aus Basel oder der Region entsteht.

 

KlangBasel macht die Musik in lebendigen oder auch besinnlichen, grossen und kleineren Konzerten erlebbar. Das Festival bespielt sowohl bekannte Räumlichkeiten, als auch neue Orte. Kleinbasel bietet eine Fülle von Orten, die während des Festivals zu einem Konzertort umfunktioniert werden: Brockenstuben, Coiffeure, Cliquenkeller, Privatwohnungen, Kebab-Läden, Bars, Galerien, Brückenpfeiler, Alterswohnheime oder Einzelhandelsgeschäfte – die Musik wird in die Alltagsumgebung integriert. Die Lebendigkeit dieser Präsentationsform baut Schwellenängste ab und macht die Musik für viele Menschen greifbarer und vermittelbarer.


Spezielle Formate wie 1:1 Konzerte oder Konzerte in kleinen Räumen vor einer Zuschauerzahl von maximal 15 Personen und/oder durch das Setting in konzertunüblicher Umgebung ermöglichen unmittelbare Begegnungen zwischen den MusikerInnen und dem Publikum.

Ein Konzert hat die maximale Länge von einer Stunde und die Konzertorte liegen in Gehdistanz beieinander, sodass das Publikum unkompliziert umherwandeln kann.

 

Der Sonntag ist als Familientag konzipiert. Unter dem Motto Mitmachen, Ausprobieren, Zuhören, Spielen, Lernen, Basteln finden vermittelnde Kinderkonzerte, musikalische Mitmachaktionen und Workshops speziell für das jüngere Publikum und Familien statt.

Bisherige Konzertorte bei KlangBasel:


Alterszentrum zum Lamm, Ausstellungsraum Klingental, Basler Münster, BauArt Basel, Brückenpfeiler Wettsteinbrücke, Clara-Brocki, Clarakirche, Claramatte, Claraplatz, Dandelion, Event-Halle Messe Basel, Galerie Karin Sutter, Gare du Nord, Glubos, Hammerallee, Jazzcampus, Jugendzentrum Dreirosen, Kaserne Basel, Lindenberg, Manor, Messeplatz, Obst & Gemüse, Parkhaus an der Messe, Parterre, Plattfon, Rheinufer, Sääli, Spielestrich, St. Johann Fähre "Ueli", Star Grill, Stiftung Habitat, Taktil, Theobald Baerwart Sekundarschule, Theodorskirche, Turnhalle Klingental, Union, Unterführung beim Badischen Bahnhof, Volkshaus, Waisenhauskirche, sowie private Räumlichkeiten.

Mitwirkende bei KlangBasel u.a.:

 

A tree in a field records, Basel Sinfonietta, Basler Madrigalisten, Belcea Quartett, Cantabile Chor, Cell of Hell, Co Jazz, Contrapunkt Chor, Gina Été, Roli Frei, Hornroh Modern Alphorn Quartett, INEZ-project, Kammerchor Notabene, Kammerorchester Basel, Knaben- und Mädchenmusik Basel, Iryna Krosnovska, La Cetra, Joke, Lanz, M & The Acid Monks, Mädchenkantorei Basel,  March 15, Marco von Orelli, Musica Fiorita, Wolfgang Muthspiel, Nives Onori, Paolo Pandolfo, Reveille Chor, Rusconi, Sinfonieorchester Basel, Andreas Scholl, SoloVoices, Lisette Spinnler, Sulp, Swiss Foundation for Young Musicians, Vein, Voces Suaves und viele weitere...