Impressum

Trägerschaft

Verein KlangBasel

c/o André Weishaupt

Leonhardsstrasse 6

Postfach

4009 Basel

hallo@klangbasel.ch

www.klangbasel.ch

 

KlangBasel ist eine Biennale getragen von den Ideen verschiedener Institutionen, Musikschaffenden und VeranstalterInnen. Wir arbeiten daran, ein künstlerisch wie organisatorisch neuartiges Netzwerk zu etablieren, das nicht nur die unterschiedlichen musikalischen Player zusammenarbeiten lässt und den musikalischen Reichtum Basels einem breiten Publikum auf niederschwellige Art vermittelt, sondern ebenso neue Impulse in der Musikstadt Basel zu setzen vermag.

Der Verein KlangBasel wurde am 4. Februar 2013 auf Initiative des Sinfonieorchesters Basel und der Musik-Akademie gegründet mit dem Ziel ein biennal stattfindendes Festival durchzuführen, das die gesamte Bandbreite der Basler Musikszene präsentiert.

 

Vorstand Verein KlangBasel

Hans-Georg Hofmann, Künstlerisches Management, Sinfonieorchester Basel (Präsident)
Stephan Schmidt, Direktor, Musik-Akademie Basel
André Weishaupt, Leiter Services Musikhochschulen, Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Beat Gysin, Komponist, Basel
Anja Wernicke, Kulturjournalistin, -managerin, Basel
Barbara Rufer, Musik-Akademie Basel

 

Projektleitung / Geschäftsstelle
KlangBasel
c/o Frank und Frei
Solothurnerstrasse 4
4053 Basel
www.klangbasel.ch

 

Alexa Tepen, Co-Leitung

Luca Studer, Co-Leitung

 

Konzeption und Design

ranz, eine werbeagentur ag

Utengasse 25

4058 Basel

www.ranz.ch  

 

Technische Umsetzung und Hosting

websiteria GmbH

Christoph Merian-Ring 11

4153 Reinach

www.websiteria.ch

 

 

Key Visual

KlangBasel 2014 - Der Zaunkönig

 

Der Adler und der Zaunkönig trafen sich zu einem Wettstreit. Wer von ihnen höher in die Luft fliegen könnte, sollte der König aller Vögel sein. Nun flog der Zaunkönig schnell und senkrecht in die Höhe, der Adler jedoch stieg in grossen Kreisen höher und höher. Als der Zaunkönig müde war, liess er sich auf dem Rücken des Adlers nieder. Als auch der Adler müde war und nicht mehr höher steigen konnte, fragte er: «Wo bist du, Zaunkönig?» «Ich bin hier, über dir», sagte der Zaunkönig. So gewann der Zaunkönig den Wettstreit und die Herrschaft.

 

Diese kurze Geschichte ist nur eine von vielen über den kleinen und schlauen Zaunkönig. In vielen europäischen Ländern und auch in Japan ranken sich Sagen und Märchen um den Winzling mit der kräftigen Stimme. Neben seiner List erzählen die Geschichten von der Schönheit seines Gesangs, den er auch im Winter erklingen lässt – weswegen er früher auch Schneekönig genannt wurde. Der griechischen Fabeldichter Äsop (um 600 v. Chr.) war der erste, der dem Zaunkönig ein künstlerisches Denkmal setzte. Grosse Gelehrte wie Aristoteles und Plutarch beschrieben ihn als «basileus» (König) oder «basiliskos» (Königlein). 

 

Für uns ist er einfach der kleinste und pfiffigste Basler.

 

 

KlangBasel 2016 - Die Blaumeise


Hell flötet sie und klettert munter Am Strauch kopfüber und kopfunter Das härt’ste Korn verschmäht sie nicht, Sie hämmert bis die Schale bricht.


Mit gerade mal zehn Gramm Körpergewicht ist die Blaumeise noch kleiner als dieses Gedicht, das ihr Wilhelm Busch, der Schöpfer von Max und Moritz, geschrieben hat. Das Vögelchen kann an feinen Ästchen und sogar Blättern tänzerisch leicht und akrobatisch geschickt hüpfen, turnen und klettern. Die Blaumeise lebt in fast ganz Europa und hat darum auch viele Namen. Blue Tit heisst sie auf Englisch, Mésange Bleue auf Franzo?sisch und Herrerillo Común auf Spanisch. Doch erst auf Italienisch, wo der Name ihren Gesang imitiert, spürt man die Leichtigkeit und Musikalität der Blaumeise in ihrer ganzen Schönheit: La Cinciarella.


Beim Fressen ist die Blaumeise eher lustvoll als vorausschauend. Zum Glück legen andere Vögel Vorräte an, von denen sie im Winter stibitzen kann. Auch bei den Menschen verlässt sie sich nicht nur auf die Futternetze. In England fand die listige Blaumeise 1929 nämlich heraus, wie sie die Stanniolverschlüsse der Milchflaschen aufpicken kann, die der Milchmann frühmorgens vor die Haustüren stellt. Nur ein Jahr später hatte sich dieser Trick schon bis zu ihren Verwandten in Schottland herumgesprochen.