• Foto: Martin Chiang

Jermaine Sprosse "Sturm und Drang – Improvisiert"

Sa 24. September

16.00h, 60’
Jazzcampus (Saal), Utengasse 15


Jermaine Sprosse, Hammerflügel
 
Fantasien und Rondos von C. P. E. Bach und Jermaine Sprosse
Sowie Improvisationen im frühklassischen Stil nach Ideen des Publikums

Jermaine Sprosse ist seit Jahren ein gefragter Solist sowie Generalbassspieler (u.a. Lautten Compagney, Ensemble Oriol, Akademie für Alte Musik Berlin, Solistenensemble Kaleidoskop, Zürcher Barockorchester) und tritt regelmässig als Solist an Cembalo, Clavichord sowie frühem Fortepiano auf. 2007 gewann er den 1. Preis beim „Concorso Internazionale di Musica Antica“ in Genua. In den darauffolgenden Jahren konzertierte er im Rahmen diverser Festivals wie dem „Emiglia-Romagna Festival“, den „Thüringer Bach-wochen“ oder dem „Skalholt-Festival“ in Island. IM Jahr 2012 gewann Jermaine beim internationalen Wettbewerb „t.i.m.“ in Paris in der Solistenkategorie einen 2. Preis.
Jermaine Sprosse begann seine musikalische Laufbahn in Deutschland als Chorknabe, Organist und Oboist. Später studierte er Cembalo und Hammerklavier in Berlin bei Mitzi Meyerson und Leo van Doeselaar, sowie privat bei Christine Schornsheim und Stefano Demicheli. Von 2011 bis 2013 studierte er an der Schola Cantorum Basiliensis Cembalo, Clavichord und Improvisation bei Jörg-Andreas Bötticher, Rudolf Lutz und schloss sein Studium mit Auszeichnung ab. Er war Bundesstipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes sowie Schweizer Bundesstipendiat. Im Sommer 2015 beendete er seine Studien an der Schola Cantorum Basiliensis im Bereich Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Fortepiano ebenfalls mit Auszeichnung. Er arbeitet als Korrepetitor an der Schola Cantorum Basiliensis und als Instrumentalpädagoge.


Jermaine Sprosses Arbeits- und Forschungsschwerpunkt liegt in der Literatur des Galanten Zeitalters, vornehmlich in der Musik der Bach-Söhne und deren stilistischem Umfeld. Er beschäftigt sich intensiv mit der Improvisation im Galanten Stil und belebt die Praxis der „veränderten Reprisen“ neu, die besonders Carl Philipp Emanuel Bach in seinem Œuvre postulierte.


Im Jahr 2016 ist er Gast bei Schweizer Festivals wie Davos, KlangBasel, A.D.M.A. (Fribourg), Hammerklavierfestival Zürich sowie diversen Konzertreihen im In- und Ausland (u.a. Clavierfestival Schloss Hundisburg) zu hören. Zudem wird er sein zweites Solo-Album mit Ersteinspielungen der Werke Friedrich Wilhelm Rusts (1739-1796) aufnehmen, das voraussichtlich im Herbst 2016 bei Sony Classics (deutsche harmonia mundi) in Koproduktion mit Radio SRF2 Kultur erscheinen wird.


Seine Début-CD The Kings Men aus dem Jahr 2014 wurde von der internationalen Presse hochgelobt und ausgezeichnet. Renommierte Künstler wie Maurice Steger, Jörg-Andreas Bötticher und Miriam Feuersinger zählen zu seinen Kammermusikpartnern.

 

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