• Foto: ZVG

Christian Sutter "Poet am Kontrabass"

So 25. September

16.00h, 60'
Clara-Brocki, Claramattweg 16

 

Die Kunst ist ein Schrank

oder

Voll Schrecken wartet man auf die Musik

 

Literatur-Konzert von und mit Christian Sutter

 

Eine Hommage des Musikers Christian Sutter an den Musikliebhaber Daniil Charms (1905-1942). In einem musikalischen Spaziergang begegnet klassische und zeitgenössische Musik den Texten dieses Dichters der russischen Avantgarde.

 

Christian Sutter collagiert die skurrilen, tiefgründig-doppelbödigen Texte von Daniil Charms mit Musik von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert, Fritz Kreisler, Milij Aleksejewitsch Balakirew, Bertram Turetzky, Sergej Koussevitzky, Charles Mingus und François Rabbath.

 

„... Der Ältere, der soviel Haar hat wie die andern zusammen, kein fallendes oder lockiges Haar, sondern das schwarze Kruselhaar eines Abessiniers, Brillenträger, lernt Kontrabass am Konservatorium. In einem Sinfonie-Orchester unterzugehen auf Lebenszeit hat er nicht vor, Musik ist Provokation. Ich entkorke und verstehe ...“ Max Frisch, Tagebuch 1966-1971

 

Das Haar des besagten Musikers, es ist Christian Sutter, hat sich in der Zwischenzeit gelichtet, und entgegen den damaligen Absichten hat dieser dann doch 35 Jahre als Solokontrabassist im Sinfonieorchester Basel gedient. Dass er aber darin untergegangen wäre – nein, das lässt sich nicht behaupten. Nebst seiner weitverzweigten Tätigkeit als begeisterter Orchester- und Kammermusiker gestaltete der „Poet am Kontrabass“ auch die beliebten literarischen Kammerkonzerte „Schwarz auf Weiss“ in der Basler Papiermühle.

 

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