Contrapunkt Chor "Von Wasserwerken, Schiffbrüchen und Tiefgang"

So 21. September

15.30 h, 60’
Clarakirche, Claraplatz

Contrapunkt Chor
Abélia Nordmann, Leitung
Dieter Buchwalder, Glasharfe
Alex Hendriksen, Saxophon
George Ricci, Klarinette
Samuel Dühsler, Perkussion

 

Konzert für Chor A-cappella und fliessende Improvisation.

Der Contrapunkt Chor setzt in der Nähe des Basler Rheinufers die Segel: Angesichts des Untergangs der Ostseefähre Estonia zwischen Tallinn und Stockholm schrieb der finnische Komponist Jaakko Mäntyjärvi 1994 das Werk „Canticum Calamitatis Maritimae“. Es wird umringt von romantischen, postmodernen und zeitgenössischen Kompositionen und Volksliedern, die von Sturm und Ozean erzählen und vom Wasser in all seinen Facetten: ruhig und weit, träumerisch-sanft und erfrischend, gefährlich und unendlich tief.

Wie klingt die personifizierte Gestalt des Meeres in Kompositionen britischer Künstler um die Jahrhundertwende? Welcher Choral wurde angeblich beim Untergang der Titanic gespielt? Was bedeutet den Romantikern das Wasser? Wie klingt ein Gewitter, eine Sturmböe, ein Tsunami? Warum gibt es bis heute kein musikalisches Statement zur Katastrophe der zahlreichen Flüchtlingsboote, die Jahr für Jahr in unser „besseres Europa“ übersetzen wollen?

 

 

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